Unterschied zwischen Gondelfehlstellung und fehlerhafter Einnordung von Windenergieanlagen

Turbit Systems GmbH, Michael Tegtmeier

Bei der Optimierung des Betriebes von Windenergieanlagen kommt es darauf an, die gelieferten Messdaten genau zu verstehen und zu interpretieren. Häufig wird dabei der Unterschied zwischen einer richtigen Einnordung und einer Gondelfehlstellung nicht ganz verstanden.

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Gondelfehlstellungen

Windenergieanlagen müssen sich richtig in den Wind ausrichten um maximale Erträge zu erzeugen. Die Ausrichtung wird in der Regel durch die Messung der Windrichtung mithilfe einer Windfahne oder einem Anemometer von der Anlage gesteuert. 

Dabei wird in verschieden Zeitintervallen, je nach Anlagensteuerung, eine mittlere Anströmrichtung zur Rotorebene berechnet und bei überschreiten von gewissen Grenzwerten die Gondel samt Rotor über Azimutmotoren wieder richtig in den Wind ausgerichtet. Dies setzt voraus, dass die Windrichtungsmessung korrekt funktioniert, ist dies nicht der Fall, spricht man von einer Gondelfehlstellung. Eine Gondelfehlstellung kann mit unserem Turbit Measurement System einfach korrigiert werden und führt dadurch zu einer Mehrleistung.

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Falsche Einnordung von Windenergieanlagen

Beim Errichten von Windenergieanlagen sollte mithilfe eines Kompasses oder mittels Peilung an bekannten Objekten in der Landschaft die Anlage eingenordet werden. D.h. die Anlage loggt selbst die Position der Gondel im Verhältnis zur Himmelsrichtung (Norden) in die SCADA Daten. 

Wenn die Anlage nicht eingenordet ist, dann führt dies nicht automatisch zu einer schlechteren Leistung der Anlage, da die Anlage weiterhin durch die Daten der Windfahne oder das Anemometer in den Wind geführt wird. Es führt aber dazu, dass die Anlage falsche Werte für die Gondelposition in die SCADA Daten schreibt und evtl. auch zur Steuerung benutzt. 

Muss die Anlage unter bestimmten Auflagen betrieben werden, z.B. einer himmelsrichtungsabhängigen Schallreduzierung, so kann dies aber durchaus zu einem falschen Betrieb der Anlage und schließlich zu einem nicht Einhalten der Auflagen sowie einer Minderleistung führen.

Mithilfe des Turbit Web Reports, also ganz ohne Hardware und nur anhand der SCADA Daten, können sie diesen Fehler schnell und einfach erkennen und richtig korrigieren. 

Dies geschieht über eine Einstellung eines Offsets in die Anlagensteuerung, nachdem der Turbit Web Report die falsche Einnordung berechnet hat.

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